Nun, da das angefertigte und einprobierte Mock-up nicht nur Informationen über die Zahnstellung und -länge ergeben, sondern auch Passungenauigkeiten ans Licht gebracht hat, geht es im siebten Teil der Compendiumreihe um die Korrektur dieser Fehler.
3. Jahrgang 1/10 – Swiss Dental Community 79 COMPENDIUM 197 199 201 Abb. 194 Vergleichsmessungen am Duplikat der Interimspro- thesen wiesen gegenüber dem Mock-up einen geringfügig grösseren transversalen Abstand von Zahn 16 auf 26. Dieser Umstand erklärt den von der Patientin bemängelten Freiraum für ihre Zunge im Seitenzahngebiet Abb. 195 Das Mock-up bietet uns die Möglichkeit, alle er- kannten und erarbeiteten Mängel entsprechend zu korrigieren Abb. 196 und 197 Auch die eher in- vertierten zentralen In- zisiven und die Kauflä- chen der Oberkiefer- Molaren können zu diesem Zeitpunkt ein- fach mit Wachs korri- giert werden. Die neu gewonnenen Konturen werden mit Silikon- schlüsseln gefasst Abb. 198 bis 201 Bevor die mit Wachs korrigierten Bereiche mit Polyurethan er- gänzt werden können, werden sie grosszügig zurück geschliffen 196 198 200
