In seinem Vortrag stellt Ztm. Bernhard Egger die orognathe Bioästhetik nach Bob Lee vor. Diese beruht auf drei bioästhetischen Grundprinzipien: Der Kiefergelenksrelation, der Wiederherstellung genetisch unverletzter Zahnformen und gleichmäßiger Kontakte aller Zähne im Unterkiefer sowie der anterioren Zahnbeziehung overbite:overlap. Diese Theorie geht auch davon aus, dass der Kauvorgang ein erlerntes Bewegungsmuster ist oder bestimmte Zähne, beispielsweise der zentrale Schneidezahn, eine Ideallänge von 11,7 mm besitzen. Damit stellt er auch einige kontrovers diskutierte Theorien vor, die aber gerade deshalb für den Kongress besonders wertvoll und interessant waren.